Liebe

Vergewaltigung – brich das Schweigen!

Silent girl

Das Thema Vergewaltigung hat überhaupt nichts in der Kategorie „Liebe“ verloren, allerdings hat es mein Liebesleben verändert. Es hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin und ich möchte es teilen.

Ich möchte Mut machen, darüber offen zu kommunizieren. Falls Dir so etwas oder ähnliches angetan wurde – es ist niemals Deine Schuld. Sprich es aus und rede darüber. Es ist nie zu spät, ein Problem zu bearbeiten. Sei mutig und vertraue Dich jemandem an. Nur so kannst Du frei werden.

Auch mir fällt es sehr schwer darüber zu schreiben. Viele Jahre habe ich es einfach verdrängt, aber diese Strategie macht meinen Rucksack nicht leichter, daher muss es bearbeitet werden. Ich möchte darüber schreiben, um den Mädels, den es ähnlich geht, Beistand zu leisten und Kraft zu geben. Es macht mich noch heute so wütend, dass ich mich damals für dieses Verbrechen so geschämt habe und nicht darüber klar kommuniziert habe. Ich fühlte mich, als wäre ich daran schuld, dass mir so etwas angetan wurde.

Der Backround

Ich war keineswegs das Mädchen, das mit kurzen Röcken oder anderen Klischees in irgendeiner Weise die Männer verführte. Ich war eher ein burschikoser Typ. Hatte zu der Zeit kurze Haare, habe gern Boyfriend-Jeans getragen und stand im Leben. Doch dieser Abend veränderte mich.

Ich machte ein Auslandssemester in Monterrey, Mexiko, eine der gefährlichsten Städte in diesem Land. Ich hatte zu dieser Zeit ein halbes Jahr dort gewohnt und, im Gegensatz zu den anderen Internationals, hatte ich ein wirklich mexikanisches Leben geführt. Bis auf meine norwegischen Mitbewohner, hatte ich ausschließlich mexikanische Freunde, weil ich die Mexikaner von ihrer Menatlität mochte. Wer einmal im Mexiko oder Südamerika war, weiß, wovon ich rede. Ich befolgte die Regeln der Stadt, denn es gab ein paar bestimmte Dinge, an die man sich zu halten hatte. Je nördlicher man in Mexiko wohnt, desto gefährlicher wird das Pflaster. Ich war ein Chamäleon, die Regeln hatte ich verinnerlicht und kam dort gut zu recht. Ich lebte in einer der gefährlichsten Städte des Landes am anderen Ende der Welt und wurde von einem Europäer vergewaltigt!

Mein Bauch schrie: „Hau ab!“

Meine norwegischen Mitbewohner und ich schmissen eine Homeparty. Es war ein gelungener Abend mit Mariachis und Redcup-Bechern. Die Norway Boys hatten viele Internationals eingeladen, ich brachte die Mexikaner ins Spiel. Im Laufe des Abends unterhielt ich mich mit einem Norwegischen Freund meiner Mitbewohner. Er zeigte etwas Interesse, ich ging nicht weiter darauf ein. Während des lapidaren Gespräches ging er eins, zwei Mal Getränke für uns holen.

Ich weiß noch genau, wie wenig Lust ich hatte, mit ihm zu reden, tat es aber aus Anstand. Ich war freundlich.

Heute könnte ich mich dafür Ohrfeigen und fange in diesem Moment wieder an zu weinen. Ich habe damals nicht auf mein Bauchgefühl gehört. Eigentlich schrie alles in mir: “Geh weg.” Aber ich blieb, ich war nett und lauschte weiter seinem blöden Geschwafel.

Und dann fühlte ich mich plötzlich wie betrunken, obwohl ich dafür viel zu wenig Alkohol getrunken hatte. Ich war schwach und konnte mich kaum auf den Beinen halten. Die anderen beschlossen, noch in einen Club feiern zu gehen. Ich konnte mich gerade noch von ihnen verabschieden und torkelte in mein Bett. Und dann war alles schwarz.

Als ich panisch zu mir kam, waren meine Hose und mein Slip bis an meine Knöchel gezogen. In meinem Bett waren überall Flecken und zwischen meinen Beinen klebte es. Ich sah den norwegischen Freund meiner Mitbewohner in meinem Zimmer. Ich stand unter Shock und brachte ein verwirrtes „Was zum Teufel machst Du hier?“ heraus. Er starrte mich an und verließ mein Zimmer. Ich war erstarrt. Wie gelähmt. Da saß ich nun. Aus meinen Öffnungen lief Sperma, mein Bett war voll davon. Ich wusste nicht, was passiert war. Bis heute habe ich wirre Träume davon. Ich kann nicht einmal sagen, ob mein Bewusstsein aus Schutz abgeschaltet hat oder ob es die Drogen waren, die er mir in meinen Drink mixte, die mich nichts erinnern ließen. Alles war verschwommen. Ich versuchte mich an etwas zu erinnern, es ging nicht. Meinen Körper spürte ich nicht. Ich konnte mich nicht konzentrieren und wußte nicht, was ich tun sollte. In dieser Situation bist Du nicht mehr rational. Es gab nur ein Gefühl, das permanent präsent war: Ich fühlte mich dreckig und benutzt. Und dann ging ich duschen.

Ich wollte alles von mir waschen

Das Duschen half mir, den Dreck wegzuspülen. Ich stand, lag und saß unter der Dusche und  hatte das Gefühl für meine Außenwelt verloren. Ich konnte nicht einmal weinen, aber ich wusste eins, ich musste es wegmachen. Mich waschen, reinigen, das Bett sauber machen. Alles vernichten, als wäre es nie passiert. Das war das einzige, was ich tun konnte. Und das tat ich. In diesem Moment dachte ich nicht an Beweise, die ich vernichten könnte. In diesem Moment ist klares Denken nicht vorhanden.

Ich gab mir die Schuld

Die Tage danach waren beängstigend. Ich drohte zu verzweifeln, weil ich ratlos war. Als ich viele Tage später darüber nachdachte zur Polizei zu gehen, überkam mich der Gedanke, dass mir keiner glauben wird. In einem korrupten Land etwas zur Anzeige zu bringen, an das man sich nicht erinnern kann und dessen Beweise vernichtet sind, ist sinnlos. Zusätzlich habe ich mich geschämt und hatte das Gefühl, ich sei daran schuld. Ich hatte auf eine komische Art das Gefühl, ich würde mich selbst anzeigen. Es ist mir ein Rätsel, warum ich monatelang das Gefühl der Schuld in mir trug. Ich höre und lese immer wieder von Vergewaltigungsopfern, die dieses Schuldgefühl in sich tragen, obwohl SIE in der Opferrolle stecken. Es ist, als wollte man unbewusst den Täter schützen und macht ein Geständnis der Mitschuld.

Die Zeit heilt die Wunden?

Ich zog mich immer mehr zurück, blieb Männern fern und blieb im Herzen verschlossen. Ich vollzog eine Wesensänderung und schluckte das Thema hinunter, sonst hätte es mich wahnsinnig gemacht. Bis dato wollte ich das Wort „Vergewaltigung“ nicht in den Mund nehmen und spielte das Ganze in meinem Kopf herunter. Ich redete mir ein, es sei halb so schlimm. Anderen Frauen passieren viel schlimmere Dinge. Ich sammelte im Kopf Beispiele von Opfern, die dabei ums Leben kamen oder so traumatisiert waren, dass sie nicht lebensfähig waren. Das hielt mich im Leben. Ich konnte zwar nachts nicht mehr schlafen, dafür klappte es am Tage. Ich wusste, ich muss die Zeit für mich arbeiten lassen. Und so war es dann auch. Das Thema wurde von Monat zu Monat kleiner und nach 18 Monaten hatte ich es so runtergespielt, dass ich das erste Mal mit einer Freundin darüber reden konnte. Ich erzählte die Geschichte so nüchtern und harmlos, dass auch sie sagte: „ Du musst jetzt nach vorne blicken. Sei froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist.“

Dann bekam ich eine Nachricht

Aus Scham, Angst und Selbstschutz hatte ich das Thema jahrelang unterdruckt. Es kam immer wieder hoch, aber ich schob es beiseite. Bis ich plötzlich eine Nachricht über Facebook bekam. Es war der Täter. Ich traute meinen Augen nicht. Mein Herz raste, plötzlich war alles wieder präsent. Während ich das hier schreibe, sitze ich bei 29 Grad im Schatten. Es ist heiß, aber ich friere und ich habe kalten Schweiß unter den Armen. Er schickte mir folgende Nachricht:

Hi, Are you the one lived with Thomas and Henry in Monterrey, Mexico as a foreign exchange student? If you are – No matter how little you care or how absurdly little this message must mean to you, and how amazingly cowardly and stupid I was.. I want to say I am very sorry for the hurt I must have caused you. What I did was irresponsible and terrible. I don´t expect this to mean anything to you. But I want you to know that I truly regret what I did to you. If it brings you any joy, I have thought about it an regretted it every day. And I don´t want that to continue. But I have no idea where to begin to describe anything. Other than writing this message. I hope your life is very good. There are no actions that can fix what I did. So I will not even ask for forgiveness. I hope this means something to you and that I can somehow help you if you need that.

Ich hatte einen Flashback und ich war zurück in dem Moment. Ich hatte es verdrängt und mir sogar eingeredet, es war nie passiert. Erstaunlicherweise ist unser Kopf sehr gut darin, Dinge so zu verdrehen, als wären sie nie passiert. Und jetzt schrieb er mir. Es war Realität.

Ich musste etwas unternehmen – aber ich konnte nicht

Ich betrachtete die letzten Jahre als harte Arbeit meinerseits und das alles wollte ich nicht noch einmal durchleben. So ließ ich diese Nachricht ein Jahr ruhen und verließ mich auf meine alte Strategie. Augen zu und durch. Und Monat für Monat schleppte ich das Thema durch das Jahr.

Das Verhältnis zu Männern

Ich konnte sehr lange keinen intimen Kontakt zulassen, dennoch habe ich mich irgendwann in einer gewissen Weise dazu gezwungen. Je weiter ich mich isoliere, dachte ich, desto mehr steigere ich mich in die Vergangenheit und desto größer wird mein Problem. Ich wollte einfach ein normales Leben, aber habe mir das Problem nicht angeschaut, sondern es ignoriert und Dinge mit mir machen lassen, die meine Vergangenheit triggerten. Jahre später habe ich das erste Mal mit einem Mann darüber gesprochen. Auch ihm erzählte ich die Story sehr nüchtern und von mir abgespalten. Seine Reaktion schockierte mich gewaltig. Er war stinksauer und beschimpfte mich. Das war das Letzte, was ich erwartet hätte. Es fiel mir sehr schwer, darüber zu sprechen, aber dafür noch beschimpft zu werden, war das Letzte. Ich konnte eine lange Zeit einfach nicht verstehen, was er genau meinte, aber heute weiß ich, dass ich ihn irgendwie zum Mittäter machte und ich weiterhin die Opferrolle einnahm. Er sagte zu mir, wie krass es wäre, in welchem Maße ich das Thema herunterspiele. Vielleicht tue ich das auch gerade in diesem Artikel.

Es ist eine alte Strategie, die ich langsam gehen lasse. Es war ein Schutzmechanismus, meinen Körper und meine Emotionen nicht mehr spüren zu müssen. Ich war erhärtet, denn mein weiches, verletzliches Herz wollte ich schützen. Diese Härte lege ich heute noch an den Tag. Manchmal, sagt meine Mama zu mir, seien meine Reaktionen sehr hart und kalt. Bis vor kurzem und fünf Jahre später, wusste sie nicht, welchen Grund es dafür gibt. Ich wollte SIE schützen. Doch ich war das Opfer und es gibt keinen Grund, diese Geschichte zu schützen oder sich dafür zu schämen.

Mein damaliger Freund sagte, er müsse sichüberlegen, ob er überhaupt mit mir zusammen sein kann. Hätte er einmal Kinder mit mir, denen ähnliches passieren würde, könne er es nicht zulassen, wie sehr ich solche Themen herunterspiele. Womöglich würde ich unserer Tochter Sätze sagen, wie: „Hab Dich nicht so. Das Leben muss weitergehen.“ Und dann verstand ich, wovon er sprach.

Ich wurde zum Krieger

Dieser Schlag in die Fresse mobilisierte mich. Das war das grausamste Ende dieser Geschichte. Ich wollte mir nicht vorstellen, wie meinen Kindern das Gleiche passiert und ich sie nicht schützen konnte. Ich verstand über dieses Beispiel, dass ich für andere kämpfen würde, aber bei meinen eigenen Verletzungen nichts unternahm. Also stand ich auf und wurde zum Krieger.

Ich nutze die Nachricht und den Facebook-Kontakt des Täters. ER hatte gerade geheiratet und hatte die komplette Familie auf seinen Hochzeitsbildern verlinkt. Ich verfasste eine Nachricht an alle Verwandte, schilderte die Tat und hing SEINE Nachricht hinten dran. Seine Frau antwortete und diese Antwort stieß mir ein Messer mitten ins Herz.

Hi Jen, You probably know this already, but I am his wife. And I already know about everything that happened. He told me this before we got married, and I was the one who said to him that had to try to make this right with you again. So he sent you this message after he told me everything. What he did to you is what he regrets most in life. I know nothing can change what happened or what he did to you, but you have to believe me when I say that he is not that person anymore. He is loving, caring, he treats me right and with respect. God has changed him in a profound way. Again, I know this doesn’t change what he did, but I know for sure he will never ever do anything like this to anyone ever again. I know he would never ask you this, but as his wife, who loves him very much and knows how terrible he feels about this still, I will ask you if you can find it in your heart to forgive him. If there is anything he or I can do to help you move on from all of this, please tell us. We want to help.

Bis heute habe ich alle möglichen Emotionen über diese Nachricht in meinem Bauch. Sie macht mich wütend, traurig und verletzt mich. Eine Stimme in mir versucht die Nachricht zu verstehen, aber mir wird schlecht, sobald ich ein Zeichen von Verständnis entwickele. Eine Hilfe oder einen Vorschlag der Hilfe habe ich bis heute nicht erhalten.

Der Gipfel des Eisberges war seine Nachricht und die machte wirklich sauer!

Thank you for sending out my message. I stand by what the message said. I have no hope that you will forgive me, and without my wife I would never have been able to forgive myself. The old me has died, and my old life is buried. I have placed my hope in Jesus and He has changed my life. Please tell me if there is anything I can do for you!

Er hatte einfach so beschlossen, dass sein altes Ich gestorben war und hatte seinen Frieden in Jesus gefunden. Wahrscheinlich saß er auf irgendeinem beschissenen Beichtstuhl, hatte seine Sünde vorgetragen und ein Random-Heiliger hatte ihm vergeben. Niemand, niemand, niemand auf dieser Welt kann sich von seinen Sünden befreien, indem er ab sofort an Gott glaubt. Kein Täter kann plötzlich gläubig werden und seine Hände in Unschuld waschen.

Ich war fassungslos. Trotzdem nahm ich all meien Mut zusammen und antwortete ihm. Ich fragte ihn, wie er mir helfen wolle, aber bekam auch hier nie wieder eine Antwort. Dieser Zustand mobilisierte mich. Ich wandte mich an den weißen Ring.

Der weisse Ring

Der weisse Ring war sehr hilfreich. Ich fand schnell Unterstützung und Beratung und fühlte mich verstanden. Leider war ich viel zu spät. Die Anwältin erklärte mir, dass die Mehrheit der Opfer zu lange bräuchte, bis sie das erste Mal über ihre Geschichte sprechen könnten und sich beim weißen Ring meldeten. Sie waschen sich als erstes die Beweise vom Körper, weil sie sich beschmutzt fühlen. Genau wie ich! Ohne Beweise gilt in Deutschland leider immer noch: „Im Zweifel für den Angeklagten.“ Außerdem müsste ich ein länderübergreifendes Verfahren einleiten. Ich erklärte ihr, ich habe ein schriftliches Facebook-Geständnis. Ihre Antwort war ernüchternd. „Dies würde vor Gericht nicht anerkannt werden, sein kleiner Bruder könne sich in seinen Account eingeloggt haben und die Nachricht verfasst haben, um ihm einen Streich zu spielen.”

Kurzzeitig dachte ich, sie würde mir unterstellen, ich hätte mich in sein Profil eingehackt. Ich fühlte mich von der Rechtslage im Stich gelassen. Auf der anderen Seite verstand ich, dass es nicht so einfach sein konnte, so eine Tat ohne Beweise zu beweisen. Ich gab mir die Schuld, nicht früh genug gehandelt zu haben und alle Beweise vernichtet zu haben. Da dies den Opfern solcher Taten immer wieder passiert, möchte ich hier klare Worte sprechen.

Was kannst Du tun?

Wir Frauen dürfen uns nicht schämen und uns nicht zu Mittätern machen lassen. Uns sollte man früh genug erklären, was in einem solchen Fall zu tun ist. Ich weiß, dass die Angst und die Barriere, sich der Polizei zu öffnen, zu groß sein kann, daher sollte uns die Nummer des weissen Ringes (116 006) genauso erklärt werden, wie die Nummern der Polizei und der Feuerwehr.

Auch wenn es schwer fällt und der Schock tief sitzt, je früher wir darüber sprechen, desto besser kann etwas gegen solche Männer unternommen werden. Sprich sofort mit einer vertrauten Person darüber. Sie hat einen klaren Verstand und kann Dich in dieser Situation am besten unterstützen. Hebe die Beweise auf, wasche die Kleidung oder andere Gegenstände nicht und lasse Dich am gleichen Tag medizinisch untersuchen. Ich weiß, das ist sehr schwer und ich hätte das unmöglich an diesem Tag verkraftet, aber nur so können wir gegen diese Verbrechen ankommen.

Fange an, das Thema zu bearbeiten

Falls Du Deine Geschichte bis heute verdrängt hast und, wie ich, beiseitegeschoben hast, ist es nie zu spät, dieses Thema therapieren zu lassen und aufzulösen. Du wirst es sonst, so wie ich, Dein Leben lang in deinem Rucksack mit dir herumtragen. Egal, wieviel Du reist, an welchem Ort Du dich befindest und mit welchen Mann du irgendwann einmal wieder intim werden wirst. Es muss raus. Je früher, desto besser.

Folgende Institutionen bieten Dir, telefonisch und per Email, Unterstützung:
Peace-Faktor:

Es ist Dein Leben und Dein Körper. Niemand auf der Welt hat das Recht, Dir etwas gegen Deinen Willen anzutun. Beschütze Dich selbst, geh raus, sprich darüber und sei gut zu Dir. Sei der Kämpfer und ertrage nichts, was Du nicht willst und was in Dir ein schlechtes Bauchgefühl auslöst. Diese Geschichte ist Teil meiner Depressionen und noch heute habe ich Probleme mit Beziehungen und männlichen Führungspersönlichkeiten. Ich weigere mich, vor allem wenn Männer Weisungsbefugnis über mich haben. Das ist im Job oft gar nicht einfach. Heute gebe ich mir die Erlaubnis, dass das ok ist und dass kein Job der Welt es Wert ist, Dinge in mir auszulösen, denen ich mich noch nicht stellen kann. Ich lerne meinen Körper lesen und merke zunehmend, sobald mir Situationen nicht gut tun. Was mir diese Geschichte aber am Meisten gelehrt hat:

Ich höre heute zu einhundert Prozent auf meinen Bauch! Aus schwierigen Situationen geh ich raus und lebe einen unkonventionellen Lebensstil.  Kein Mensch und keine Gesellschaft kann Dich in einen Abdruck pressen oder Dinge mit Dir machen, die Du nicht möchtest oder die in Dir ein schlechtes Gefühl auslösen. Geh raus und setz´ Dein Zeichen!

| Photo by Kristina Flour on Unsplash

 

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